Ölwechsel Berlin

Ölwechsel Berlin

Günstig und schnell Ölwechsel durchführen lassen

Eigentlich jeder Autofahrer weiß, dass es rund um das Auto auch einige Ölwechsel gibt. Der häufigste ist der Wechsel des Motoröls, gefolgt von Getriebe und eventuell Differenzial. Dass es dabei aber einiges zu beachten gibt und der Motor schnell geschädigt werden kann, ist nur wenigen Autobesitzern klar. In unserer Meisterwerkstatt in Berlin Spandau führen wir nicht nur einen ordnungsgemäßen Ölwechsel an Ihrem Fahrzeug durch, gerne beraten wir Sie auch rund um das Thema.

Terminvereinbarung unter 030-83 20 30 20.

Ölwechsel nach Herstellervorgaben
Ölwechsel nach Herstellervorgaben

Der wichtigste Ölwechsel: das Motorenöl und der Ölfilter

Das Motorenöl ist in der Ölwanne des Motors. Dort sitzt auch eine Ölpumpe, die das Öl durch den Filter in die Ölkanäle von Motorblock und Zylinderkopf fördert. Dort erfüllt es mehrere Aufgaben. Primär dient es zum Schmieren beim Kolbenhub (zwischen Kolben und Zylinderlaufbuchse). Daneben schmiert es aber auch die Lager der Kurbelwelle und der Pleuellager. Im oberen Bereich des Motors, im Zylinderkopf, schmiert das Öl die Nockenwellen und ihre Lager.

Außerdem befüllt es auch die Hydrostößel der Ein- und Auslassventile. Bei Turbomotoren übernimmt das Motorenöl auch die Schmierung der Welle des Turbos und kühlt diesen. Ergänzend übernehmen die Motorenöle reinigende (Verbrennungsrückstände werden gelöst) und dichtende (Dichtringe wie aus Gummi bestehende Simmerringe werden geschmeidig gehalten) Funktionen. Entsprechend muss das Motorenöl in seinen Eigenschaften gut an den Motor angepasst sein.

Viskosität, Raffinat-Eigenschaften, synthetische und mineralische Motorenöle

Beim Kolbenhub dient es zudem nicht nur dem Schmieren. Hier entsteht auch ein geringfügiger Abrieb. Diesen Abrieb muss das Öl ebenfalls aufnehmen. Dazu kommen Verbrennungsrückstände, die ebenfalls schwebend im Öl gebunden werden. Diese Partikel werden aber auch im Filter aufgenommen – so lange, bis dieser seine Kapazitäten erreicht hat. Beim Öl selbst wird grundsätzlich zwischen synthetischem und Mineralöl unterschieden. Mineralische Motorenöle sind weniger lang haltbar als synthetische Öle. Daher sind Langlauföle Synthetiköle. Bei der Qualität der Öle ist zunächst zwischen aufbereiteten Motorölen und „neuen“ Ölen zu unterscheiden.

Letztgenannte beinhalten immer den Aufdruck „Erstraffinat“ auf der Packung. Darüber hinaus sind den Ölen verschiedene Additive beigemischt. Ebenso wird die Viskosität berücksichtigt. Hier gibt es Öle für einen bestimmten Einsatzbereich (Sommer oder Winter) oder aufgrund der Entdeckung der Polymere Mehrbereichsöle. Für den Verbraucher wichtig ist, dass unterschiedliche Viskositäten nicht miteinander gemischt werden sollten, da es zur Schlierenbildung kommt. Bezüglich der Mischung von mineralischen und synthetischen Ölen sind sich zahlreiche Experten uneins. Wir empfehlen, diese Öle nicht zu mischen.

Langlauföle und Ölstand

Langlauföle übernehmen eine zusätzliche Sonderstellung. Sie sind teilweise erheblich teurer als herkömmliche Motoröle. Insbesondere über Vertragswerkstätten wurden immer wieder Medienberichte bekannt, die deren hohe Preispolitik anprangern, denn grundsätzlich kommt es nicht darauf an, wo das Öl gekauft wurde, sondern dass es eine Motorenfreigabe hat. Dennoch empfehlen wir hier nicht den Griff zum billigen Baumarktöl, vielmehr sollte sich der Autofahrer neutral bei Kfz-Handwerkern beispielsweise einer freien Werkstatt oder bei neutralen Kfz-Gutachtern erkundigen, da auch die fundiertes Kfz-Wissen besitzen. Soll das Öl aufgrund der veränderten Jahreszeiten hin zu einer anderen Viskosität getauscht werden, empfehlen wir unbedingt, den Ölfilter mit zu tauschen.

Hier wird nämlich ebenfalls eine nicht unerhebliche Ölmenge gespeichert ist. Darüber hinaus empfehlen wir zwar das regelmäßige Kontrollieren des Ölstands, diesen aber nicht immer sofort auszugleichen, wenn er zwischen Minimum und Maximum steht. Denn zu groß ist das Risiko, dass unterschiedliche Öle verwendet werden. Ist laut Ölmessstab das Minimum erreicht, wird es jedoch höchste Zeit für den Wechsel, denn andernfalls besteht das Risiko, dass die Ölpumpe Luft zieht. Ein Ölstand über dem Maximum ist ebenso riskant, denn dann kann die Kurbelwelle in das Öl eintauschen und es schaumig schlagen. Dadurch werden die Schmier- und Spritzeigenschaften negativ beeinflusst.

Niemals auf die Ölkontrollleuchte verlassen!

Außerdem sollten sich Autobesitzer nicht auf die Ölkontrollleuchte verlassen. Leuchtet dieses auf, ist zumeist der Öldruck schon gesunken und der Motor erfährt bereits eine Schädigung. Zumeist, weil bei neueren Motoren Sensoren verbaut werden, die nicht erst diesen gefährlichen Öldruckverlust visualisieren. Ein Ölverlust ist bis zu einer gewissen Menge normal, da das Öl auch mit verbrannt wird. Zu hoher Ölverlust deutet jedoch ein Leck, verschlissene Kolbenringe/Kolben oder einen Kopfdichtungsschaden an.

Gasbetrieb und Motorenöl

Wer sein Fahrzeug mit Gas betreibt, sollte zudem bedenken, dass sich beim Gasbetrieb die Ansprüche an das Motorenöl ebenfalls verändern. Wer regelmäßig einen Öl- und Filterwechsel durchführt, lässt seinem Motor eine hohe Werterhaltung zukommen, denn die uneingeschränkte Lebensdauer wird damit deutlich verlängert. Insbesondere, wenn stets dieselben hochwertigen Öle zur Anwendung kommen. Übrigens müssen die Öle auch bei Fahrzeugen, die wenige bewegt werden, regelmäßig gewechselt werden.

Oft unbeachtet, doch ebenfalls wichtig – der Wechsel vom Getriebeöl

Ein weiterer Ölwechsel, der von Zeit zu Zeit ansteht, ist der Getriebeölwechsel. Bei Automatikgetrieben befindet sich im Getriebe zudem ein Ölfilter. Der befreit das Getriebeöl nicht nur von Schmutzpartikeln, sondern steuert auch den Arbeitsdruck des Öls. Bei den meisten Fahrzeugen sollte dieses Öl nach einer Laufleistung zwischen 50.000 und 80.000 km getauscht werden. Lassen Sie sich dabei nicht immer von den Aussagen der Autohersteller beeinflussen. Suchen Sie vielmehr die Kfz-Werkstatt Ihres Vertrauens auf und befragen Sie die zur Notwendigkeit eines Getriebeölwechsels.

Die Besonderheiten eines Automatikgetriebes

Hintergrund: wenn beispielsweise der Getriebeölfilter im Automatikgetriebe nicht mehr ordentlich arbeitet, kann es zu deutlichen Fehlfunktionen kommen. Entweder schaltet das Getriebe überhaupt nicht mehr, sehr abgehakt oder es fühlt sich beim Gasgeben wie eine schleifende Kupplung an. Unter Umständen funktioniert auch der Rückwärtsgang nicht mehr. Besonders nach längeren Fahrtstrecken oder im Sommer kommt es zu diesen Fehlerquellen, weil dann die Öltemperatur schneller ansteigt und damit die Viskosität abnimmt.

Dann kann der Druck nicht mehr so aufgebaut werden, wie er erforderlich ist. Mercedes hat ab der Modellpflege der W202 Baureihe (erste C-Klasse) ein vermeintlich wartungsfreies Automatikgetriebe verbaut. Der Hersteller war sich so sicher, dass sogar auf den Ölmessstab verzichtet wurde und das Öl aus dem Wandler nicht abgelassen werden kann. Später stellte sich jedoch bei vielen Fahrzeugen derselbe Effekt ein wie bei nicht wartungsfreien Getrieben – der Filter muss bei spätestens 80.000 km getauscht werden.

Ihr zuverlässiger Partner: unser Meisterbetrieb in Berlin Spandau

Zu solchen Sonderfällen beraten wir Sie natürlich ausführlich und umfassend. Völlig unabhängig, ob Sie nun einen Lamborghini Supersportwagen, einen Porsche Sportwagen, eine Mercedes Oberklassenlimousine, einen VW Passat oder einen Focus oder Trabant fahren, auch unabhängig davon, ob nun Neuwagen, durchschnittlich Gebrauchter oder ehrwürdiger Klassiker – wir sind immer für Sie da in unserer Meisterwerkstatt in Berlin Spandau und beraten Sie ausführlich zu einem korrekten Ölwechsel in Motor und Getriebe, um die Lebenszeit dieser Aggregate und damit Ihre Fahrfreude maximal zu erhalten.

Terminvereinbarung unter 030-83 20 30 20.

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