Rolls Royce Phantom V

Rolls Royce Phantom V

 

Rolls Royce Phantom V

Finden Sie den Rolls- Royce Phantom V unwiderstehlich? Wenn historische Fahrzeuge Ihre Leidenschaft sind, dann sollten Sie sich im Geist mit uns verbünden. Denn, wenn Sie beim Anblick dieses Luxus-Modells mit einem umwerfenden Radstand von 3.683 mm und der kunstvollen Karosserie ganz nervös werden, dann hat es auch Sie gepackt. In einer Welt, in der die meisten Menschen scheinbar mit unliebsamen Dingen des Alltags befasst sind, ist die Beschäftigung mit dem Thema des Rolls-Royce Phantom V eine nie versiegende Quelle der Freude.
Nicht jeder wird dieses Hobby akzeptieren. Doch wie dem auch sei: Wir glauben, dass der Rolls-Royce es verdient, seine Geschichte zu erzählen, die Tradition zu leben.
Was ist dran an der Legende des geschichtsträchtigen Rolls-Royce Phantom V?
516 Exemplare erblickten in der Zeit von 1959 bis 1968 das Licht der Welt. Allein das sogenannte verwindungssteife und damit sehr belastbare Chassis war ein Ergebnis meisterlicher Kunstfertigkeit. Rolls-Royce vereinte zwei Unternehmen unter seinem Dach, die für den Karosseriebau zuständig waren:
H.J. Mulliner und Park Ward. Der bei James Young tätige Designer a. f. McNeill zeichnete für das Karosserie-Styling verantwortlich.
Technisch fußte der Phantom V auf dem Silver Cloud II. Der V8 – Leichtmetallmotor und das automatische Getriebe- nach einer Lizenz von General Motors Hydromatic- sind die hervorstechendsten gemeinsamen Merkmale beider Fahrzeuge.
Nach 1963 wurde die Maschine aus dem Silver Cloud III im Phantom V montiert. Sie besaß eine um 7 % größere Leistungsfähigkeit. In diese Zeit fällt ebenfalls der Einbau von Doppelscheinwerfern, nachdem der Vorderkotflügel überarbeitet worden war.

Die Reihe der für diese Zeit der 1960er Jahre herausragenden technischen Details lässt sich fortsetzen: Trommelbremsen, servounterstützt, 6045 mm lang, 2007 mm breit, 1753 mm hoch, 163 km/h Höchstgeschwindigkeit. Doch was macht den Namen des Rolls-Royce Phantom V neben diesen beieindruckenden technischen Fakten so legendär?
Es waren eindeutig die Menschen, die das Auto liebten, benutzten und in ihrem Leben selbst Geschichte schrieben.
Elvis Presley war so einer von ihnen. Er kaufte den Phantom V in Jahre 1964, ausgestattet mit Telefon, Plattenspieler, beigen Ledersitzen und einem Eiswasserspender.
Elvis liebte Autos, und den Phantom V über alle Maßen. Als John Lennon ihn besuchte, redeten sie über vieles, ganz sicher aber auch über eines: den Rolls-Royce Phantom V. Lennon hat seinen Phantom V sogar mit einer besonderen psychedelischen Lackierung versehen lassen.
Auf diese Weise ist er mittlerweile gar zu einem Aushängeschild der Popmusik geworden.
Elisabeth II nutze den Rolls- Royce Phantom V als offizielle Staatskarosse der britischen Königreiches. König Olaf V. von Norwegen, König Hussein von Jordanien, der Sultan von Brunei- sie alle waren im Besitz dieses Autos.
Tom Jones, Elton John, viele andere Künstler und berühmte Menschen nannten den Phantom V ihr Eigen. Geschichte verbindet sich mit Menschen, die Ereignisse befördern, vorantreiben. Der Phantom V wurde von Persönlichkeiten genutzt, die Geschichte schrieben. Diejenigen, die den Phantom V schufen, zählen mit dazu. Der Rolls- Royce Phantom V vergegenständlicht Historie, künstlerische und technische Handwerkskunst. Er wird auch künftig Menschen in seinen Bann ziehen und verzaubern.

Der Rolls Royce Phantom V wurde in einer gesamten Stückzahl von 516 Fahrzeugen zwischen 1959 und 1968 gebaut. Bei einem Phantom V bot sich für die führenden Karosseriebauer eine einmalige Gelegenheit ihr fachliches Können vor einem Weltpublikum zu zeigen.

Die meisten Fahrzeuge wurden von der Rolls Royce eigenen Karosseriebaumanufaktur H.J. Mulliner, Park Ward (fusioniert aus H.J. Mulliner und Park Ward) eingekleidet.

Der etwas extrovertiertere Karosseriebauer James Young kleidete insgesamt 195 Phantom V ein.

Dieses Exemplar eines Rolls Royce Phantom V ist ein absolutes Einzelstück.

Die ursprüngliche Eigentümerin (eine englische Buchautorin) hatte den Phantom mit einer Park Ward Karosserie erstanden. Ihr gefiel jedoch das hohe Dach, der „kleine Kofferraum“ und die Bestuhlung nicht. So beauftragte sie den Karosseriebauer James Young mit einigen Änderungen, so dass das zur damaligen Zeit teuerste und wertvollste Automobil entstand.

Das Dach wurde abgesenkt, der Kofferraum wurde wesentlich vergrößert und eine Vis-à-vis Bestuhlung (klappbar) wurde eingebaut.

Die getroffenen Umbauten waren technisch äußerst aufwendig und sehr teuer.

Das Ergebnis war jedoch überwältigend. Die geänderten Karosserielinien durch den vergrößerten Kofferraum und die veränderte Roofline mit einem Privacy Heckfenster standen dem Fahrzeug zeitlos und außergewöhnlich gut. Das Fahrzeug wirkte wesentlich schnittiger und proportionierter als alle anderen Phantom V.

So weit ich mich erinnern kann, widmete die The Times dem Wagen einen Artikel.

Die außerordentliche Qualität des Connolly Leders ist unerreicht bei heutigen Fahrzeugen und ergibt zusammen mit dem besten verbauten Hölzern und den Wilton Teppichen einen besonders angenehmen Geruch, der ebenfalls unerreicht ist.

Das Fahrverhalten und die Alltagstauglichkeit ist tadellos. Man merkt dem Fahrzeug im Alltagsverkehr sein Alter nicht an.

Das Fahrzeug befindet sich in einem sehr schönen,
leicht patinierten Originalzustand mit leichten Gebrauchsspuren, in einer gefälligen, zeitlosen und traditionellen Farbkombination in Black / Maroon.

 

Allgemeine Fahrzeugdaten Rolls Royce Phantom V:

8 Zylinder in V-Form, Zylinderreihen im 90-Grad-Winkel; Leichtmetall-Motorblock, Bohrung x Hub 104,14 mm x 91,44 mm, Hubraum 6.230 ccm; 2 SU-Vergaser; 4-Gang-Automatik; unabhängige Radaufhängung mit Schraubenfedern vorn, Starrachse mit Blattfedern hinten; Trommelbremsen servounterstützt; Radstand 3.683 mm; Spurweite vorn 1.546,23 mm, hinten 1.625,6 mm; Reifen 8.90 x 15

Technisch basiert der Rolls Royce Phantom V auf dem Rolls Royce Silver Cloud II, wobei bei diesem Exemplar schon die Doppelscheinwerfer aus dem Silver Cloud III verwandt wurden.

 

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Ein Automodell des Rolls Royce Phantom V:

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